Mit der Gründung des Fussballgaus Westsachsen im Juli 1912 in Glauchau starteten fünf Mannschaften in das Abenteuer um die Meisterschaft in Westsachsen. Dies war für die Region Westsachsen ein wichtiger Punkt, wurde ab diesem Datum alles organisierter und nahm die für uns heute völlig normalen Züge mit festen Mannschaften in einer Liga, Hin- und Rückspiel, Auf- und Abstiegen an.

Erster Meister wurde der Zwickauer SC. Auch zwanzig Jahre später gelang dies dem ZSC und die damit verbundene Qualifikation zur mitteldeutschen Meisterschaft. Mit insgesamt fünf Titel sind die Zwickauer auch der Rekordmeister. Der Planitzer SC gewann die Meisterschaft 1929 und 1931.

Zum Jubiläum stellte sich eine Auswahl der besten Spieler aller Mannschaften aus dem Gau dem Dresdner SC, der vor 5.000 Zuschauern mit 2:4 gewann.

Die Gauliga Westsachsen war bis zur Auflösung 1933 die höchste Spielklasse im Verband Mitteldeutscher Ballspiel-Vereine. Mit Abschluss der Saison 1932/33 qualifizierten sich die zwei besten Mannschaften für die neu eingerichtete Gauliga Sachsen. Neben dem Planitzer SC setzte sich der VfB Glauchau durch.

Bildrechte liegen beim Auer Tageblatt

(Foto: Auer Tageblatt vom 14.06.1932)

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