Die Fußstapfen, die er in Zwickau füllen musste, konnten kaum größer sein. Als Nachfolger der erfolgreichen Ära unter Gerd Schädlich trat er ein schwieriges Erbe an. Die Ansprüche waren nach dem Sprung in die vordere Tabellenregion stark gestiegen und vor Weihnachten 1996 hieß die Realität Abstiegskampf. Da unterschrieb der damalige Präsident des Oberligisten Fortuna Magdeburg Joachim Streich einen Vertrag bis Sommer 2000, ebenso gültig für die Regionalliga.

Der damals 45-jährige nahm zunächst mit dem 38-jährigen Hans-Uwe Pilz Kontakt auf und die Suspendierung von Bernd Tipold wurde ebenso revidiert. Die restlichen 17 Saisonspielen wurden zu Endspiel ernannt und es sollte zu einem echten Abstiegsendspiel kommen.

Bildrechte liegen bei Frank Kruczynski

Das Heimspiel gegen Lübeck am 33. Spieltag war letztendlich entscheidend für den Klassenerhalt. Frei nach dem Motto „Man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist“ verabschiedete er sich aus Zwickau. Es sollte seine letzte Trainerstation sein.

Wir danken dir lieber Joachim, dass du uns mit einem nicht mehr für möglich gehaltenen Endspurt ein weiteres Jahr 2. Bundesliga gesichert hast!

(Fotos: Titelbild, sowie Bild 1 Frank Kruczynski)

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